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27.04.2012

"Wie Sprechen die Grammatik ändert" – Der Deutsche Sprachatlas im Radio

Radiobeitrag auf hr2 Kultur vom 12.01.2012

Sprache ist in Bewegung. Immer. Auch wenn konservative Sprachhüter gerne im Glauben an eine überzeitliche Norm verharren, so wirkt die gesprochene Sprache doch früher oder später auch auf die grammatische Grundstruktur einer Sprache ein – und verändert sie.

So wird es wahrscheinlich niemandem gelingen, das Verschwinden des Genitivs aufzuhalten. Und es sind noch viel mehr Wandlungen im Gange. Das Forschungsinstitut "Deutscher Sprachatlas" in Marburg bietet dazu neue Ein- und Ansichten.

Sind die reklamierten Defizite ein Zeichen für Sprachverfall, wie die Kritiker im Land immer meinen, oder markieren sie einfach nur einen Sprachwandel? Joachim Herrgen ist Professor am Forschungsinstitut "Deutscher Sprachatlas" in Marburg. Er beobachtet und untersucht solche Phänomene seit langem. Für ihn handelt es sich um Umbrüche, die für die Sprachentwicklung von Beginn an kennzeichnend sind: "Der Sprachwandel ist ein kontinuierlicher Prozess, und Sprache wandelt sich seitdem Menschen sprechen."

"Wie Sprechen die Grammatik ändert" – Radiobeitrag hr2 Kultur vom 12.01.2012 von Martin Maria Schwarz

Hier können Sie den Beitrag als Podcast downloaden und nachhören.

Kontakt

Prof. Dr. Joachim Herrgen
E-Mail

Zuletzt aktualisiert: 27.04.2012 · fischerr

 
 
Fb. 09 - Germanistik und Kunstwissenschaften

Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas, Hermann-Jacobsohn-Weg 3, D-35032 Marburg
Tel. 06421 28-22483, Fax 06421 28-28936, E-Mail: dsa@staff.uni-marburg.de

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